Folgende Leitungstypen kommen bei uns zum Einsatz:
- Erdgasleitungen mit einem Betriebsdruck bis zu 1 bar
Das Rohrmaterial (seit 1985) ist Polyäthylen PE 80 oder PE 100 in orange oder zitronengelb. Diese Leitungen werden bei Ortsversorgungen und Hausanschlüssen verwendet. Bis 1985 gab es vor allem kunststoffummantelte Stahlrohrleitungen, vorrangig in gelb. - Erdgasleitungen mit einem Betriebsdruck bis zu 5 bar
Seit 1990 wird Polyäthylen PE 100 in orange verwendet. Einsatzorte sind Ortsversorgungen, Hausanschlussleitungen sowie regionale Transportleitungen. Bis 1990 wurden kunststoffummantelte Stahlrohrleitungen mit vorrangig gelber Einfärbung verwendet. - Erdgasleitungen mit einem Betriebsdruck bis zu 16 bar
Diese Rohre sind aus Stahl. Zur besseren Kennzeichnung sind sie mit gelber oder schwarzer Polyäthylenumhüllung versehen. Diese Leitungen setzen wir als Transport- und Überlandleitungen ein. - Erdgasleitungen mit einem Betriebsdruck bis zu 70 bar
Diese Rohre sind ebenfalls aus Stahl mit einer gelben oder schwarzen Polyäthylenumhüllung. Wir verwenden diese Leitungen als Überlandleitungen (Fernleitungen).
Erdgasleitungen werden in der Regel in ca. 0,8 bis 1,0 m Tiefe verlegt. Ausnahmen: Sonderbauwerke wie Düker, Rohrbrücken, Steilhänge usw.
Sämtliche Erdgasleitungen aus Stahl werden passiv durch die Kunststoffumhüllung gegen Korrosion geschützt. Durch den so genannten kathodischen Korrosionsschutz (angelegte Gleichspannung) werden Verletzungsstellen der Kunststoffumhüllung angezeigt und wirksam gegen Korrosionsangriffe durch das Erdreich geschützt.
Bevor Sie Grabungsarbeiten im Bereich der Rohrleitungen durchführen, informieren Sie sich betreffend der einzuhaltenden Hinweise zum Schutz von Erdgas-Leitungen.