Salzburg Netz GmbH

Salzburg wird

SMART

sparsam

informativ

verantwortungsbewusst

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WAS ist ein Smart Meter?

Diese sind digitale Stromzähler, welche die mechanischen Zähler ersetzen sollen. Dabei gibt es verschiedene Optionen: 

  • Die Standard-Variante übermittelt einmal täglich den aktuellen Zählerstand an den Netzbetreiber. Damit können Sie Ihre Tagesverbrauchsdaten im Serviceportal einsehen. 

  • Dieser Zähler übermittelt im 15-Minuten-Abstand festgehaltene Zählerstände einmal täglich an den Netzbetreiber. Somit haben Sie die Möglichkeit verbrauchszeitenabhängige Stromtarife zu nutzen und Kosten zu sparen.

  • Mit dem Blind Meter und damit zusammenhängenden Opt-out-Verfahren können Sie die Funktionalität des Zählers auf eine Meldung pro Jahr oder auf spezielle Situationen wie Einzug, Auszug, oder den Stichtag einer Strompreisänderung beschränken. 

Die Entscheidung, welche Funktionalität der neue Zähler hat und welche Vorteile genutzt werden, entscheidet jeder Kunde für sich selbst und kann diese auch jederzeit wieder ändern. 

WARUM bekommen wir Smart Meter?

Um einen sicheren Betrieb der Strominfrastruktur zu gewährleisten und die Basis für die Energieversorgung der Zukunft zu sichern.

  • Das jährliche Ablesen und Übermitteln des Zählerstands entfällt, somit wird die Abwicklung bei Umzügen und Vertragsänderungen einfacher und sicherer. Außerdem können Störungen schneller erkannt und behoben werden. 

  • Sie können jederzeit online Ihren Stromverbrauch abrufen und bekommen somit einen besseren Überblick über Ihren Bedarf.

  • Transparenz schafft Handlungsspielraum. Sie können unnötige Stromfresser sowie defekte Geräte leichter erkennen und somit hohe Nachzahlungen vermeiden. 

    Smarte Tarife: Verbrauchszeitenabhängige Tarife ermöglichen Einsparungen bei den Energiekosten

  • Die Digitalisierung der Strominfrastruktur ist die Basis für das flexible Energiesystem der Zukunft. 

    Erneuerbare Energiequellen und kleine Erzeugungsanlagen (z.B. private PV-Anlagen) können besser in das Gesamtsystem eingebunden werden. 

    Smart Meter leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der österreichischen Klima- und Energieziele: #mission2030

WANN kommt mein Smart Meter?

Noch heuer möchten wir mit der Montage der intelligenten Stromzähler starten, um bis Ende 2022 95 Prozent der Haushalte auszustatten. 

Geplant ist eine Gemeinde nach der anderen, da es sich insgesamt um einen Tausch von rund 470.000 Stromzählern handelt. 

Der Tausch dauert ca. 15 bis 30 Minuten und der neue Zähler wird am Platz des alten montiert. Alle Kunden werden selbstverständlich zeitgerecht vor der Montage informiert.

Fragen und Antworten

  • Smart Meter sind digitale Stromzähler, die in den nächsten Jahren die aktuell eingesetzten mechanischen Stromzähler ersetzen werden. Smart Meter messen zeitnah (alle 15 Minuten) den tatsächlichen Energieverbrauch und übermitteln einmal täglich den aktuellen Zählerstand an den Netzbetreiber.

     

  • Die Entscheidung, welche Funktionalität der neue Zähler hat und welche Vorteile genutzt werden, kann jeder Kunde für sich selbst treffen und auch jederzeit wieder ändern. Zur Auswahl stehen drei Zähler. Smart Meter, Prime Meter und Blind Meter.

     

  • Welche Funktionalität aktuell eingestellt ist, können Sie am Display des Zählers ablesen.

     

  • Um das gesetzliche Ziel zu erreichen, 95 Prozent der Haushalte bis Ende des Jahres 2022 mit Smart Meter auszustatten, plant die Salzburg Netz GmbH noch 2019 mit der Montage der intelligenten Stromzähler zu starten.

     

  • Zusätzliche Informationen zu intelligenten Messgeräten wie: rechtliche Grundlagen, Vorteile und Bedenken, Informationsbroschüren, Studien, Berichte etc. stehen auf www.e-control.at und https://oesterreichsenergie.at/smart-meter.html zur Verfügung.

     

  • Der Ausbau von erneuerbarer Energie erfordert den Energieaustausch in beide Richtungen – immer mehr Kunden werden auch selbst zu Energieproduzenten und speisen diese Energie in die Stromnetze ein. Um diese Vielzahl der Stromflüsse zu steuern, müssen sich die Stromnetze weiter entwickeln und „intelligenter“ werden (sog. Smart Grids). Die Umstellung der bisherigen Stromzähler auf intelligente Smart Meter ist ein wichtiger Baustein in der Entwicklung dieser intelligenten Netze.

     

  • Durch ein geeignetes Monitoring-System soll bei den Kunden das Bewusstsein für den Energieverbrauch geschärft und damit die Bereitschaft, sich mit dem Thema Energieeffizienz auseinanderzusetzen erhöht werden. Die Erwartung geht dahin, dass durch Bewusstmachen des Energieverbrauches Einsparungen in der Größenordnung von 3 bis 5 % erzielt werden können.

    Die Reduktion des Stromverbrauchs in ganz Salzburg um 3 % entspricht der Energieerzeugung eines Salzachkraftwerkes.

     

    Derzeitige Schätzungen gehen von einer möglichen Stromersparnis von 3 - 5% aus. Dieses Einsparungspotential ist abhängig von den jeweilig angebotenen Tarifen des gewählten Energieversorgers.

  • Übermittelt werden einmal täglich nur die Zählernummer und Zählerstände. Persönlichen Daten wie etwa Name oder Adresse des Kunden werden nicht übertragen. Ein Rückschluss, wofür der Strom genutzt wurde, ist auf dieser Basis nicht möglich. Für die Übermittlung der 15-Minuten-Werte beim Prime Meter braucht es die ausdrückliche Zustimmung des Kunden.

     

  • Die Daten werden auf geeigneten Datenverbindungen übertragen. Das ganze System arbeitet mit der modernsten Verschlüsselungstechnologie und ist so sicher wie E-Banking. Der Zugriff auf die Daten durch den Netzbetreiber erfolgt auf Basis und im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.

    Für jeden Kunde werden seine Daten auf einem passwort-geschützten Internetportal bereitgestellt, auf das nur der Kunde (bzw. eine von ihm mit dem Passwort autorisierte Person) Zugriff hat.

    Im Rahmen der sog. Marktkommunikation werden definierte Informationen an den Energielieferanten weitergegeben, z.B. für die Abrechnung bzw. die verpflichtende monatliche Verbrauchs- und Kosteninformation an den Kunden. Für die Weitergabe der 15-Minuten-Werte braucht es ebenfalls eine ausdrückliche Zustimmung. 

     

  • Im Smart Meter selbst werden die Daten 60 Tage gespeichert (laut gesetzlicher IMA-Verordnung). Fällt die Datenverbindung für einige Zeit aus, werden die Daten zu einem späteren Zeitpunkt übertragen.

     

  • Bei der Installation eines Smart Meters fallen für den Kunden unmittelbar keine Kosten an. Die Aufwendungen für die Systemumstellung werden über die folgenden Jahre durch die behördlich von der E-Control festgelegten Netz-Tarife abgegolten. Bereits heute enthält die Stromrechnung eine Position „Messentgelt“. Das Messentgelt wird durch die Einführung von Smart Metering nicht steigen Mittelfristig wird erwartet, dass die volkswirtschaftliche Gesamtersparnis die Gesamtaufwendungen übersteigt.

     

  • Der Kunde erhält rechtzeitig vor der Montage einen Brief in dem der Zählertausch angekündigt wird.  Dieses Schreiben enthält auch alle Informationen zu den Wahlmöglichkeiten (Smart Meter, Prime Meter, Blind Meter) und alle weiteren Informationen zum Zählertausch.

    Diese Schreiben werden laufend an diejenigen Kunden ausgesendet, bei denen in der Folge der Tausch ansteht.

     

  • Die elektromagnetischen Emissionen eines Smart Meter betragen einen Bruchteil des von anderen elektronischen Geräten produzierten Elektrosmogs, die häufig verwendet werden (z.B. Handy, WLAN). Darüber hinaus sendet der Zähler nicht permanent, sondern nur, wenn Daten übertragen werden (einmal pro Tag).

    Nähere Infos finden Sie in der Studie der ÖsterreichsEnergie.

  • Kunden, die sich bereits heute zum Opt-Out anmelden, erhalten eine Vormerkung. Wenn diese Kunden zur Umstellung anstehen, erhalten Sie eine entsprechend angepasste Information mit der entsprechenden Unterlage, mit der sie dann verbindlich den Opt-Out erklären.

    Diese Unterlage erhalten dann im Prozess auch alle Kunden, die sich im Kundenservice melden und dort eine Opt-Out-Wunsch platzieren.

    Die Entscheidung, welcher Zählertyp gewählt wird, kann jederzeit wieder geändert werden.