Salzburg Netz GmbH

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Smart Metering

Wir beschäftigen uns intensiv mit dem Thema „Smart Metering“. Der zukünftige Einsatz intelligenter Stromzähler ist ein wichtiger Schritt in Richtung Energiewende, der dazu führen soll, das Nutzungsverhalten und den Energieverbrauch der Kunden zu optimieren.

Der großflächige Zählertausch mit rund 470.000 Zählern soll im zweiten Halbjahr 2019 beginnen. Unsere Kunden werden schriftlich, sowie hier auf der Website, zeitnah alle Informationen zum Zeitpunkt des Zählertausches in ihrer Gemeinde erhalten. Diese Informationen werden bis Mitte 2019 verfügbar sein.

Smart Meter: Vorteile

  • Zeitsparend: es ist kein Ablesetermin oder eine Selbstablesung notwendig.
  • Energiesparend: Die Rechnungslegung des Netzbetreibers basiert auf dem aktuellen Verbrauch (Energielieferanten können so auf Kunden abgestimmte flexible und dynamische Produkte anbieten, um die Energiekosten zu reduzieren).
  • Monatliche Verbrauchsinformation oder Rechnungslegung möglich
  • Ungewöhnliche hohe Verbräuche können sehr schnell erkannt werden.
  • Nervenschonend: Durch die laufende Verbrauchskontrolle können defekte Geräte schneller entdeckt werden.
  • Versorgungsunterbrechungen können schneller geortet und behoben werden.

Fragen und Antworten

  • Der intelligente Stromzähler besitzt - im Gegensatz zum bislang gängigen Ferrariszähler - keine mechanisch bewegten Teile. Ein Smart Meter besitzt eine Kommunikationsanbindung und kann sowohl Daten empfangen, als auch an den Netzbetreiber senden. Die Datenübertragung – von Netzbetreiber bis zum Zähler - erfolgt über eine von der Salzburg Netz GmbH bereit gestellte Infrastruktur.

  • Der großflächige Zählertausch soll in Salzburg bis 2022 abgeschlossen sein.

  • Intelligente Stromzähler haben in Österreich zehn Jahre Eichzeit. Smart Meter verlieren also nach zehn Jahren im Netz die Eichgültigkeit und müssen getauscht werden. Sie können auch nachgeeicht, und für weitere zehn Jahre im Netz eingesetzt werden.

    Es besteht auch die Möglichkeit eines  „qualifizierten Stichprobenverfahrens“. Dabei werden Zähler zu Gruppen zusammengefasst. Vor Ablauf der Eichgültigkeit wird eine Stichprobe aus der Gruppe gezogen. Bestehen die Zähler der Stichprobe die gesetzlich definierte Qualitätsprüfung, können alle Zähler dieser Gruppe für weitere fünf Jahre im Netz eingesetzt bleiben.

  • Der neue, elektronische Stromzähler wird am Platz des alten Zählers installiert. Der Tausch dauert üblicherweise nicht länger als 15 Minuten.

  • ·         Der Kunde erhält einen Brief über die geplanten Maßnahmen, in dem ein Zeitfenster für die Installation genannt wird. Ist der Kunde nicht zu Hause und der Zähler ist frei zugänglich, erfolgt der Tausch in Abwesenheit des Kunden. Ist der Zähler nicht zugänglich und der Kunde nicht zuhause, wird eine Karte mit der Bitte um Rückruf und Terminvereinbarung hinterlegt.

  • Mit den bisher üblichen Ferrariszählern muss der Energieverbrauch auf Basis der Differenz des Zählerstandes zur letzten Ablesung errechnet werden. Durch den Einsatz von intelligenten Stromzählern wird der Verbrauch in einem bestimmten Zeitintervall (z.B. stündlich, täglich) über Fernkommunikationswege in die zentralen IT-Systeme der Salzburg Netz GmbH übertragen. Es ist also keine Ablesung bzw. Selbstablesung mehr erforderlich.

  • Die genaue Übersicht über den Verbrauch, die durch den Einsatz von intelligenten Stromzählern möglich ist, erlaubt es den Verbrauchern ihren Energieverbrauch bewusst zu steuern und Energiefresser im Haushalt zu identifizieren.

     

    Derzeitige Schätzungen gehen von einer möglichen Stromersparnis von 3 - 5% aus. Dieses Einsparungspotential ist abhängig von den jeweilig angebotenen Tarifen des gewählten Energieversorgers.

  • Alle Daten, die für die Abrechnung und Verbrauchsinformation erforderlich sind. Es werden keine persönlichen Daten (Name oder Adresse) weiter gegeben.

    Im Mehrfachtarif (Tag- / Nachtstrom) und leistungsgemessene Anlagen sind 15 min Lastprofile für die Abrechnung erforderlich. Wenn das bei Ihrer Anlage der Fall ist, werden Sie vor dem Einbau des Smart Meters schriftlich darüber informiert.

    Für jede darüber hinausgehende Auslesung des 15 Minuten Lastprofils braucht es die ausdrückliche Zustimmung des Kunden.

  • Es werden alle Daten gemäß dem Datenschutzgesetz verarbeitet. Sie werden nur in jenen Datenbanken gehalten, die für die Verrechnung, für die Verbrauchsdarstellung und technische Zwecke benötigt werden. Die Weitergabe erfolgt nach strengen Kriterien gemäß den vorgegebenen Bestimmungen.

  • In Österreich dürfen Daten nur in einem Intervall von 15 Minuten im Zähler erfasst werden. Diese Daten müssen einmal täglich an den Netzbetreiber übertragen werden.

    Ohne ausdrückliche Information bzw. Zustimmung des Kunden wird jeweils maximal nur ein Tagesverbrauchswert ausgelesen, der keinerlei Rückschlüsse auf das Verbrauchsverhalten zulässt.

  • Die elektromagnetischen Emissionen eines Smart Meter betragen einen Bruchteil des von anderen elektronischen Geräten produzierten Elektrosmogs, die häufig verwendet werden (z.B. Handy, WLAN). Darüber hinaus sendet der Zähler nicht permanent, sondern nur, wenn Daten übertragen werden (einmal pro Tag).

  • Die Novellen zum Elektrizitätswirtschafts- und organisationsgesetz (ElWOG) und Gaswirtschaftsgesetz (GWG), die am 6. August 2013 in Kraft traten, enthalten eine so genannte Opt-out-Regelung. Kunden können sich damit gegen die Funktionalitäten eines Smart Meters entscheiden, allerdings nicht gegen die Installation eines digitalen Standardzählers an sich.

     

    Auf diese Weise würde die häufige Übermittlung von Verbrauchsdaten, die mit einem Smart Meter möglich ist, unterbunden; die Daten würden wie bei einem mechanischen Zähler nur einmal jährlich an den Netzbetreiber übermittelt werden.