Salzburg Netz GmbH

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Unser Stromnetz

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25% der Zählerkästen sind nicht sicher

Rund 1/4 der in Verwendung befindlichen Zählerkästen entsprechen nicht dem aktuellen Stand der Technik und bilden ein beträchtliches Gefährdungspotential.

Alte Elektroinstallationen sind zum einen für weniger elektrische Geräte ausgelegt, zum anderen haben sich Technik und Sicherheitsbestimmungen geändert.

Alle Elektoinstallationen sollten spätestens alle 10 Jahre vom Fachmann überprüft werden

Dringender Handlungsbedarf besteht, wenn der Zählerkasten noch aus Holz ist oder es keinen FI-Schutzschalter gibt. Grundsätzlich sollte der FI-Schutzschalters mindestens 2x jährlich überprüft werden (oder öfter, je nach Herstellerangabe).

Regelmäßig Zählerkasten checken lassen

Zählerkasten-Check

  • Zählerkasten ist aus Holz oder Faserverbundstoff.
    Achtung Brandgefahr! Zählerkasten gehört komplett ausgetauscht.
  • Zählerkasten hat keinen Fehlerstrom- / FI-Schutzschalter.
    Zählerkasten gehört aufgerüstet.
  • Fehlerstrom- / FI-Schutzschalter löst beim Betätigen nicht aus.
    Nur noch unzureichender Schutz, erhöhte Brandgefahr!
  • Häufige Kurzschlüsse, bei denen Schutzschalter und Sicherungen auslösen.
    Verständigen Sie sofort einen Elektriker!
  • Leichte Stromschläge an Wänden oder Abdeckungen spürbar.
    Verständigen Sie sofort einen Elektriker!

 

Sollte einer dieser Punkte zutreffen oder Sie sind sich nicht sicher, ob Ihr Zählerkasten den neuesten Anforderungen genügt, wenden Sie sich umgehend an einen Elektriker Ihres Vertrauens.

Weitere Hinweise

  • Bitte informieren Sie uns, wenn Sie Arbeiten im Bereich von Freileitungen planen. Sie erhalten von unserer Leitungsauskunft alle wichtigen Informationen, um Ihre Arbeiten möglichst sicher zu gestalten. Und beachten Sie bitte, dass Tiefbauarbeiten mindestens 3 Werktage vor Baubeginn mittels einer schriftlichen Grabungsmeldung gemeldet werden müssen.

     

    Wichtig ist, die jeweilige Spannungsebene zu kennen, denn von der Spannungshöhe hängen die einzuhaltenden Sicherheitsabstände und Schutzmaßnahmen ab.

     

    Annäherungszone Netz-Nennspannung

    Netz-Nennspannung (kV)   Abstand in Meter

    bis 1                                2,0 m
    über 1 bis 30                    3,0 m
    über 30 bis 110                4,0 m

     

    Zusätzlich sind unbeabsichtigte Bewegungen des Arbeitenden, das falsche Einschätzen bzw. tatsächliche Einhalten des Abstandes oder zufällige Bewegungen leitender Gegenstände im Bereich der Annäherungszone zu berücksichtigen.

     

    Bei Bauarbeiten und sonstigen nichtelektronischen Arbeiten ist der einzuhaltende Abstand abhängig von der Art der Arbeit, den verwendeten Geräten, der Ausrüstung sowie bei Freileitungen auch von möglichen Bewegungen der Leiterseile.

     

    Je nach konkretem Fall ergeben sich daher zusätzlich erforderliche Abstände. Die Gefahrenbereiche sind mit unseren Mitarbeitern abzuklären und im Einvernehmen einzugrenzen bzw. zu kennzeichnen.

  • Strom ist ein elementarer Bestandteil unserer modernen Zivilisation. Aber überall, wo Strom fließt oder Spannungen anstehen, entstehen niederfrequente magnetische und elektrische Wechselfelder, die auf uns Menschen einwirken können. In den folgenden Absätzen bekommen Sie einige Informationen dazu.

     

    Bei Rundfunk, Fernsehen, Mobiltelefonie etc. verwendet man für die Übertragung der Signale hochfrequente Wellen im Kilo- und Megahertz- Bereich. Die elektrische Energieversorgung mit 50 Hertz (Schwingungen pro Sekunde) fällt in den Niederfrequenzbereich. Dies gilt sowohl für Niederspannung mit 400 Volt im Haushalt als auch für Hochspannung mit 380.000 Volt bei Hochspannungsfreileitungen. Niederfrequente elektromagnetische Felder bestehen aus einem magnetischen Feld und einem elektrischen Feld.

     

    Grenzwerte
    Die ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection – Internationale Strahlenschutzkommission) hat Grenzwerte festgelegt. Diese werden in Österreich in der ÖVE Richtlinie R23 vom 01.01.2017 für die Allgemeinbevölkerung sowie im Bundesgesetzblatt, 179. Verordnung über elektromagnetische Felder am Arbeitsplatz, ausgegeben am 7. Juli 2016, berücksichtigt.

     

    Forschungen haben ergeben, dass die Einhaltung dieser Grenzen vor nachteiligen gesundheitlichen Auswirkungen der Exposition gegenüber elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern schützen. Epidemiologische und biologische Untersuchungen ergeben keine überzeugenden Ergebnisse für einen kausalen Zusammenhang zwischen der Exposition unterhalb der Basisgrenzwerte und nachteiligen gesundheitlichen Effekten.

  • Zur Instandhaltung der Netz-Infrastruktur müssen u.a. die Trassen permanent freigehalten werden. Ausholzungsarbeiten durch unser geschultes Personal ausgeführt. Störungen durch Baumfällungen können zu lebensgefährlichen Situationen führen. Daher unterliegen diese Arbeiten einigen Verhaltensregeln, die unbedingt eingehalten werden müssen:

    • Beurteilung, ob ein Baum sicher gefällt werden kann, ohne eine Freileitung zu gefährden. Im Zweifelsfall sind Fachleute für die Beurteilung heranzuziehen. Ein Mindestabstand von vier Metern muss sichergestellt sein.
    • Geben Sie uns mindestens eine Woche vor Arbeitsbeginn Ihre Planung für die Arbeiten unter der kostenlosen Service - Hotline 0800 / 660 660 bekannt.
    • Bei unklaren Situationen stehen unsere Fachleute gerne vor Ort bereit, um alle Details zu klären.
    • Kommt es zu einer Seilberührung durch einen Baum, kann es, je nach Spannungsebene, bis zu einem Umkreis von 20 Metern zu lebensgefährlichen Schrittspannungen kommen. Keinesfalls den Gefahrenbereich betreten bzw. wenn man sich im Gefahrenbereich befindet, sofort mit kleinen Schritten aus dem Gefahrenbereich entfernen. Sicherheitsabstand einhalten. Andere Personen durch Zuruf auf die Gefahr aufmerksam machen. 
    • Niemals versuchen, verletzte Personen ohne Freigabe durch uns zu bergen. Den Vorfall sofort unter der Störhotline 0800 / 660 665 melden.
    • Die Störungsstelle darf erst nach Freigabe durch uns betreten werden. Keinesfalls vorher schon irgendwelche Arbeiten versuchen (Haftungsrisiko).
    • Störungen sind in jedem Fall zu melden. Auch etwaige Seilberührungen ohne offensichtlichen Schaden müssen bekannt gegeben werden, weil auch verdeckte Mängel, wie gelockerte Isolatoren, schlecht sichtbare Seilschäden, u. dgl. spätere Störungen verursachen können.