Navigation überspringen

Netzstruktur Gas

Hoch-, Mittel- und Niederdrucknetze

Hochdrucknetze

Das Hochdrucknetz beginnt an der oberösterreichischen Grenze, verläuft durch den Flachgau in Richtung Salzburg und danach weiter durch das Salzachtal bis nach Bruck an der Glocknerstraße und weiter über Zell am See bis nach Saalfelden. 

Mittel- und Niederdrucknetze

Mittel- und Niederdrucknetze werden als strahlenförmige Verteilernetze betrieben. An den Druckreduzierstationen, die sich entlang der Hochdruckleitung befinden, wird das Gas mit stark reduziertem Druck in die Verteilnetze eingespeist. Diese Stationen arbeiten vollautomatisch und werden elektronisch überwacht. Störmeldungen werden automatisch in die Leitstelle übertragen, die den zuständigen Gas-Bereitschaftsdienst unmittelbar informiert.

Aus Sicherheitsgründen wird das von Natur aus geruchlose Gas dabei mit einem speziellen Geruchsstoff versetzt. Dadurch kann unbeabsichtigt ausströmendes Gas auch bei geringen Mengen sofort am charakteristischen Geruch erkannt werden.

Unterschiedliche Leitungstypen

Für die Gasleitungen kommen verschiedene Leitungstypen zum Einsatz:

  • Stahl mit gelber oder schwarzer Polyäthylen-Umhüllung bis zu 70 bar Betriebsdruck
  • Polyäthylen in orange mit bis zu 5 bar Betriebsdruck
  • Polyäthylen orange oder zitronengelb mit bis zu 1 bar Betriebsdruck 

In der Regel werden Gasleitungen in ca. 0,8 – 1 m Tiefe verlegt.  Sämtliche Gasleitungen aus Stahl werden sowohl durch die Kunststoffumhüllung als auch durch den so genannten kathodischen Korrosionsschutz (angelegte Gleichspannung) wirksam gegen Korrosion geschützt.