Ein Smart Meter ist ein intelligenter, digitaler Stromzähler, der den Energieverbrauch zeitnah er-fasst und über eine sichere Datenverbindung an den Netzbetreiber übermittelt.
Ein Smart Meter ist ein intelligenter, digitaler Stromzähler, der den Energieverbrauch zeitnah er-fasst und über eine sichere Datenverbindung an den Netzbetreiber übermittelt.
Die Entscheidung, welche Funktionalität der neue Zähler hat und welche Vorteile genutzt werden, kann jede:r Kund:in für sich selbst treffen und auch jederzeit wieder ändern. Zur Auswahl stehen der Prime Meter und unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen der Blind Meter. Weitere Informationen finden Sie unter Smart Meter.
Ein Wechsel zwischen den beiden Optionen kann nach der Registrierung im Serviceportal selbst vorgenommen werden. Ein Blind Meter (Opt-Out) kann beispielsweise nicht gewählt werden, wenn an dem Zähler zusätzlich eine Photovoltaikanlage, Wärmepumpe oder ein Stromspeicher betrieben wird.
Am einfachsten sieht man es direkt in unserem Online-Serviceportal, nämlich daran, welche Verbrauchswerte dort angezeigt werden.
Änderungen Ihrer Smart Meter Einstellungen können nach Registrierung im Serviceportal selbst vorgenommen werden. Dort können Sie auch Ihre Verbrauchswerte einsehen. Falls Sie Hilfe benötigen finden Sie hier eine Schritt für Schritt Anleitung.
Einen Blind Meter kann man auch am Zählerdisplay erkennen (siehe Bild)
Der Magazinbeitrag "Smart Meter: Mit intelligentem Stromzähler in die Zukunft" beantwortet viele weiterführende Fragen.
Außerdem stehen zusätzliche Informationen zu intelligenten Messgeräten wie: rechtliche Grundlagen, Vorteile und Bedenken, Informationsbroschüren, Studien, Berichte etc. auf www.e-control.at und https://oesterreichsenergie.at/smart-meter.html zur Verfügung.
Der Ausbau von erneuerbarer Energie erfordert den Energieaustausch in beide Richtungen – immer mehr Kund:innen werden auch selbst zu Energieproduzent:innen und speisen diese Energie in die Stromnetze ein. Smart Meter liefern auch die notwendigen Verbrauchs- und Einspeisewerte für die Abrechnung in Energiegemeinschaften. Die Umstellung der bisherigen Stromzähler auf intelligente Smart Meter ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende.
Die laufende Information zu Verbrauch und Kosten schafft mehr Transparenz beim Energieverbrauch und liefert damit Ansatzpunkte für Einsparungen. Die Erwartung geht dahin, dass dadurch Einsparungen in der Größenordnung von 3 bis 5 % erzielt werden können.
Die Reduktion des Stromverbrauchs in ganz Salzburg um 3 % entspricht der Energieerzeugung eines Salzachkraftwerkes.
Übermittelt werden die relevanten Zählerstände z.B. in Form von Viertelstunden‑, Monatswerten oder der höchste monatliche Viertelstundenleistungswert.
Weiters können Betriebs- und Statusdaten z.B. Informationen über Funktionsstörungen am Zähler oder Netzqualitätsparameter an uns als Netzbetreiber übertragen werden. Persönlichen Daten wie etwa Name oder Adresse des/der Kund:in werden nicht übertragen.
Die Daten werden auf geeigneten Datenverbindungen übertragen. Das ganze System arbeitet mit der modernsten Verschlüsselungstechnologie und ist so sicher wie E-Banking. Der Zugriff auf die Daten durch den Netzbetreiber erfolgt auf Basis und im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
Für jede:n Kund:in werden seine/ihre Daten auf einem passwort-geschützten Internetportal bereitgestellt, auf das nur der/die Kund:in (bzw. eine von ihm/ihr mit dem Passwort autorisierte Person) Zugriff hat.
Laut Intelligente Messgeräte-Anforderungs-Verordnung (IMA-VO) werden die Daten im Smart Meter selbst für 60 Tage gespeichert. Fällt die Datenverbindung für einige Zeit aus, werden die Daten zu einem späteren Zeitpunkt übertragen.
Feldstudie bestätigt: Kaum elektrische oder magnetische Felder. Das erfreuliche Ergebnis: Die von Smart Metern verursachten elektrischen und magnetischen Felder sind extrem gering, vergleichbar mit anderen Elektrogeräten im Haushalt und weit unterhalb aller gesetzlichen Grenzwerte, die auf der Emp-fehlung der International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP) basieren. Für Öster-reich maßgeblich ist die entsprechende Umsetzung in der OVE-Richtlinie R 23-1. Die gesamte Studie fin-den Sie online unter oesterreichsenergie.at
Des Weiteren haben wir Messungen von in Salzburg zum Einsatz kommenden Smart Meter, welche bereits im Feld bei unseren Kund:innen verbaut sind, durchgeführt:
Die in Salzburg zum Einsatz kommenden Smart Meter mit PLC Kommunikation arbeiten in einem Frequenz-bereich zwischen 150 kHz und 500 kHz. Die Salzburg Netz GmbH hat sich sehr eindringlich mit dem Thema Elektrosmog und Strahlenbelastung in Zusammenhang mit Smart Meter auseinandergesetzt und Seibersdorf Laboratories (akkreditiertes Prüflabor) mit Messungen betreffend „Messung und Bewertung der Exposition durch elektrische und magnetische Felder im Frequenzbereich 150 – 500 kHz, verursacht durch Smart Meter“ beauftragt. Die Messungen wurden zudem von einem Baubiologen auf Anregung und Empfehlung der Um-weltmedizin des Landes Salzburgs begleitet.
Wie den Ergebnissen des beiliegenden Berichts zu entnehmen ist, sind die von Smart Metern verursachten elektrischen und magnetischen Felder sowie die thermischen Auswirkungen extrem gering und weit unter-halb aller gesetzlichen Grenzwerte (Promille und einstelligen Prozentbereich). Die Spitzenwerte der magneti-schen Flussdichte bzw. elektrischen Feldstärke zeigen sich bei Messpositionen in unmittelbarer Nähe zu den Smart Metern (ca. 20 cm Abstand) bei geöffneter Zählerkastentür bei bis zu 0,178 µT bzw. 0,0064 kV/m, wo-bei sich diese Werte bei geschlossener (metallischer) Zählerkastentür um ca. 40 – 50 % reduzieren. In übli-chen Aufenthaltsbereichen liegen die Spitzenwerte der magnetischen Flussdichte bzw. elektrischen Feldstärke im Bereich von 0,001 µT – 0,0169 µT bzw. 0,0007 kV/m – 0,0036 kV/m. Dies entspricht somit 0.003 % – 0.044 % bzw. 0.55 % – 3.1 % von den in Österreich anzuwendenden Grenzwerten gemäß OVE Richtlinie R23-1 - Elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder im Frequenzbereich von 0 Hz bis 300 GHz.
Weiters zeigten Langzeitmessungen, dass die relative Sendezeit der Smart Meter in einzelnen Haushalten ty-pischerweise bei weniger als 0.2% liegt, d.h. die Gesamt-Sendezeit liegt bei weniger als ca. 3 Minuten binnen 24 Stunden.
Näheres entnehmen Sie bitte unserer PDF-Datei.
Ein Opt-Out (Blind Meter) ist nur unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen möglich und kann beispielsweise nicht gewählt werden, wenn an dem Zähler zusätzlich eine Photovoltaikanlage, Wärmepumpe oder ein Stromspeicher betrieben wird.
Änderungen Ihrer Smart-Meter Einstellungen können nach Registrierung im Serviceportal selbst vorgenommen werden. Falls Sie Hilfe bei der Registrierung im Serviceportal benötigen finden Sie hier eine Schritt für Schritt Anleitung.
Es gibt 2 Möglichkeiten: Entweder über die Stromleitung (power line communication, kurz PLC) oder direkt vom Zähler über das Mobilfunknetz. Welche Übertragung verwendet wird, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Mobilfunkzähler werden dann eingebaut, wenn die jeweilige Trafostation keine Telekommunikationsanbindung (kein WAN) hat oder weil die PLC-Übertragung bei weiter Entfernung der Zählers von der nächsten Trafostation nicht funktioniert.
Lastprofil ist der technische Begriff für eine Darstellung des Stromverbrauchs im Zeitverlauf. Ein 15-Minuten-Lastprofil ist dementsprechend eine Darstellung des Verbrauchs auf Basis der 15-Minuten-Verbrauchswerte, ein 24h-Lastprofil die Darstellung auf Basis der Tageswerte.
Hier finden Sie alle wichtigen Fragen und Antworten zu unseren Smart Metern.