Hier finden Sie die gesammelten FAQ für den Bereich Erzeugung. Dazu zählen alle Fragen, die auf den einzelnen Seiten des jeweiligen Bereichs abgebildet sind.
Hier finden Sie die gesammelten FAQ für den Bereich Erzeugung. Dazu zählen alle Fragen, die auf den einzelnen Seiten des jeweiligen Bereichs abgebildet sind.
Nachdem Sie uns die Daten Ihrer geplanten Erzeugungsanlage (z.B. Photovoltaikanlage) bekannt gegeben haben, erhalten Sie mit der Anschlussbestätigung die Zählpunktsbezeichnung (die Sie ggf. für einen Förderantrag brauchen) sowie die technischen Voraussetzungen und ggf. erforderliche Maßnahmen für den Netzanschluss der Erzeugungsanlage.
Die Anschlussbestätigung ist dann ein Jahr ab Ausstellungsdatum gültig. Solange ist die Einspeisekapazität am angegebenen Anschlusspunkt für Sie reserviert und Sie haben Zeit die Anlage zu errichten und in Betrieb zu nehmen. Eine Verlängerung der Anschlussbestätigung ist durch ein formloses Mail vor Ablauf der ursprünglich ausgestellten Anschlussbestätigung an einspeiser@salzburgnetz.at möglich.
Für den Anschluss von einer oder mehrerer Erzeugungsanlagen, die in Summe eine Leistung von maximal 800 W pro Kundenanlage / Zähler aufweisen, sind im Unterschied zu größeren Erzeugungsanlagen kein eigener Netzzugangsvertrag und kein Stromabnahmevertrag erforderlich. Es genügt die Kleinsterzeugungsanlage beim Netzbetreiber anzumelden. Nutzen Sie dazu unser Serviceportal.
Achtung: Gemäß ÖVE/ÖNORM E 8101 darf eine Stromerzeugungseinrichtung nicht mittels eines Steckers und einer Steckdose mit dem Endstromkreis verbunden werden. Die Kleinsterzeugungsanlage muss über eine Unbedenklichkeitsbescheinigung einer in der EU anerkannten Prüfstelle verfügen. Diese muss belegen, dass die selbsttätig wirkende Freischaltstelle die Vorgaben der ÖVE/ÖNORM E 8101-1, der R 25 und der TOR Erzeuger erfüllt.
Für den Strom der nicht in Ihrer Anlage selbst verbraucht sondern ins Netz eingespeist wird, ist (ausgenommen bei Kleinsterzeugungsanlagen) zusätzlich zum Netzzugangsvertrag mit uns als Netzbetreiber ein Stromabnahmevertrag mit einem Energielieferanten Ihrer Wahl abzuschließen. Darin wird geregelt zu welchem Preis die von Ihnen eingespeiste Energie vergütet wird.
Bei der Volleinspeisung wird der gesamte Strom, der erzeugt wird, in das Netz eingespeist, ohne dass der/die Anlagenbetreiber:in Strom für den Eigenverbrauch entnimmt. Für eine Volleinspeiser-Anlage ist ein eigener Zähler erforderlich.
Bei der Überschusseinspeisung wird der erzeugte Strom verwendet, um den aktuell vorliegenden Strombedarf im Haushalt oder Betrieb zu decken, nur der Überschuss wird ins Stromnetz eingespeist. Die Erzeugungsanlage wird dabei in der Verbraucheranlage angeschlossen. Die Überschusseinspeisung und der Restbezug aus dem Netz werden über einen Zweirichtungszähler gemessen. Diese Funktionalität ist beim Smart Meter standardmäßig integriert. Wenn Sie noch keinen Smart Meter haben ist ggf. ein Zählertausch erforderlich.
Unter Inselbetrieb versteht man den Betrieb einer Erzeugungsanlage ohne Verbindung zum Stromnetz, z.B. die Versorgung einer abgelegenen Almhütte ohne Stromanschluss mit einer Photovoltaik-Anlage.
Unter Netzparallelbetrieb versteht man den Betrieb einer Erzeugungsanlage in Verbindung (Fachbegriff Parallelschaltung) mit dem Stromnetz. Dabei ist z.B. eine Photovolatik-Anlage über einen Wechselrichter über die Kundenanlage mit dem Stromnetz verbunden.
Im Netzzugangsvertrag ist zwischen Ihnen als Kund:in und uns als Netzbetreiber die Nutzung des Stromnetzes unter Zugrundelegung unserer Allgemeinen Bedingungen geregelt und es sind alle technischen Daten und Anforderungen aus dem Betrieb (analog zur Einspeisebestätigung) nochmal für Sie zusammengefasst.
Unter Engpassleistung versteht man die maximale elektrische Dauerleistung, die eine Erzeugungsanlage abgeben kann. Sie wird durch den schwächsten Anlagenteil, den sogenannten Engpass, begrenzt.
Ein Stromspeicher wirkt als Verbraucher und als Erzeuger. Daher ist für einen Speicher im Netzparallelbetrieb der selbe Ablauf wie bei Erzeugungsanlagen mit Bekanntgabe der Daten, Einspeisebestätigung und Netzzugangsvertrag-Einspeiser erforderlich. Wenn Sie z.B. eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher anschließen wollen, wird beides gemeinsam betrachtet und vertraglich geregelt.
So kommen Sie Schritt für Schritt zu Ihrer Photovoltaik-Anlage:
Um Biogas ins Gasnetz einspeisen zu können ist es erforderlich, einen Netzanschluss errichten zu lassen und das Biogas nach in der ÖVGW Richtlinie G33 definierter Qualität aufzubereiten. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie in unser Gasnetz einspeisen wollen.