Ein Messkonzept legt fest, wie die verschiedenen Energieflüsse Ihrer Anlage gemessen werden. Dazu gehören beispielsweise Strombezug, Stromerzeugung, Stromspeicherung und Stromeinspeisung.
Ein Messkonzept legt fest:
- welche Messeinrichtungen benötigt werden,
- an welchen Stellen gemessen wird,
- und wie die einzelnen Energieflüsse erfasst und zugeordnet werden.
Grundlage dafür sind österreichweit einheitliche Vorgaben der E-Control. Diese sind in den Technischen und Organisatorischen Regeln für Betreiber und Benutzer von Netzen (TOR Messwesen 2.0) festgelegt.
Beispiel 1:
Sie betreiben eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher. Der Speicher wird ausschließlich mit Strom aus der Photovoltaikanlage geladen. In diesem Fall ist kein zusätzliches Messkonzept erforderlich.
Beispiel 2:
Sie betreiben eine Photovoltaikanlage, ein Wasserkraftwerk und einen Batteriespeicher. Der Batteriespeicher kann zusätzlich Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen. In diesem Fall ist ein Messkonzept erforderlich. Es muss nachvollziehbar erfasst werden, aus welchen Quellen der Strom stammt und wie die Energieflüsse gemessen werden.